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Stand: Samstag, 18. April 2009

 
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Vor 60 Jahren erste Krabbelversuche, heute bedeutender Wirtschaftszweig (1 | 2 | 3)

Von Country und Blues zu Flower Power

MicrophonDie Wurzeln heutiger populärer Musikarten reichen zurück in die USA der 1940-er Jahre, als animalische Affekte, Sex-Praktiken und Sozialkritizismus (noch) tabu waren. Wegen eines Abkommens zwischen den Rundfunksendern und der Urhebergesellschaft "American Society of Composers, Authors and Publishers" (ASCAP) wurden ausschließlich deren Produkte ausgestrahlt. Eine Forderung nach Beitragserhöhung 1940 führte zum Boykott des ASCAP-Repertoirs durch die Sender, die ersatzweise rechtlich Ungeschütztes spielten, während deren neu gegründete "Broadcast Music Incorporated" ASCAP-Komponisten abwarb, Underground-Autoren aufnahm und medial verbreitete. Aus der weißen Volksmusik Country und dem schwarzen Blues sowie dem Swing- und Bop-Sound der zu teueren und deshalb abtretenden Big Bands war der Rhythm & Blues (R & B) entstanden, von dem sich die anregenden rhythmischen Titel durchsetzten.

Je mehr die von Schwarzen für Schwarze produzierte Race-Music (Blues, Gospel, Boogie-Woogie) abgeschliffen und sublimiert der weißen Bürgerästhetik nicht mehr zuwiderlief, ließen Plattenfirmen diese Songs von Weißen als Cover-Versionen nachsingen. Anfang der 1950-er Jahre bekamen viele Stile charakteristische Vertreter. Aus Country & Western und F & B wurde Rockabilly, Vorläufer des Rock 'n' Roll (Chuck Berry, Little Richard, Bill Haley, Elvis Presley, Jerry Lee Lewis), der auch wegen sexueller Anspielungen zur Lebensauffassung weißer Teenager heranreifte, weil er den Ausbruch aus Normen der Erwachsenenwelt zu ermöglichen schien.

Die Standardbesetzung für Rockgruppen hieß seit Buddy Holly: Lead-, Rhythmus-, Bass-Gitarre und Schlagzeug. Analog dazu wurde in England der Skiffle wieder belebt, der zuerst im Chicago der 1920-er Jahre von unterbemittelten Schwarzen auf selbst gefertigten Instrumenten gespielte Blues und Jazz, der nun den Boden für Rockmusik vorbereitete.

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Zu Beginn der 1960-er Jahre entwickelten sich neben der alle möglichen Stile vereinenden Schlagermusik namens Pop aus R & B der die Gospel-Einflüsse akzentuierende Soul, aus Rock 'n' Roll Folk-Rock und aus Skiffle der Beat. Folk-Rock war mit gemäßigtem Rock-Rhythmus unterlegte Folkmelodik, wobei sich neben Protestsongs ebenso erfolgreich poppige Rock 'n' Roll-Songs absetzten und Modetänze wie Twist, Hucklebuck, Pony, Fly, Limbo oder Locomotion aufkamen.

Beat und Mersey-Beat (The Beatles) entstanden in England als animierende Musikarten neben traditionellem Rock mit Blues-Elementen (Rolling Stones) und wirkten wiederum auf die USA. Elektronisch verstärkte Instrumente, Keyboards und Synthesizer wurden Merkmale der Rockbands. Ab der zweiten Hälfte der 1960-er Jahre spaltete sich Rock in vielfältige Richtungen auf: Art-, Baroque-, Bombastic-, Classic-, Country-, Electronic-, Folk-, Glamour-, Hard-, Jazz-, Latin-, Protest-, Psychedelic(/Acid)-, Punk-, Raga- und Soft-Rock sowie Heavy Metal. Besondere Musikarten wurden attraktiv: Flower Power neben der für Teenager konzipierten Bubble Gum Music, der exotische Reggae, Gospel, Soul und Memphis-Sound. Beim Hard-Rock (Deep Purple) wurden der Rhythmus verstärkt, die Gitarren-Riffs greller und die Lautstärke dröhnend. Heavy Metal (Motörhead) steigerte dies auf Kosten der Musikalität. Punk-Rock, der 1966/67 in den USA entstand und in England Ende der 1970-er Jahre neu entdeckt wurde, war extrem schnell gespielter Hard-Rock mit aggressiven Texten (Sex Pistols). Der mit elektronischen Effekten angereicherte Psychedelic-Rock (Pink Floyd) fußte auf der Einnahme von Narkotika.

Als Reaktion der Jugendlichen auf Vietnam-Krieg und politisch-sozialer Unsicherheit entstand die Hippie-Kultur mit sanften, drogengeschwängerten Songs der Flower Power.

Mehr: Von Pop-Rock bis Techno

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© 1988–2009 Dr. Olaf Konstantin Krueger, M.A. | All rights reserved. Nutzungsbedingungen.

 

 

Schlaglichter

 

 

Nicole, Michele, Christiane, Christina, Jeannine; EDi 20030308

 

 

Eislauf-Disco, 08. März 2003

Im Bild: Nicole, Michele, Christiane, Christina und Jeannine.

Foto: Krueger

 

 

Chantal, Nadine, Steffi, Tim, Nicole, Sophia; EDi 20021123

 

 

Eislauf-Disco, 23. November 2002

Im Bild: Chantal, Nadine, Steffi, Tim, Nicole und Sophia.

Foto: Krueger

 

 

Bj÷rn, Peter, Akif, Max; EDi 20010120

 

 

Eislauf-Disco, 20. Januar 2001

Im Bild: Björn, Peter, Akif und Max.

Foto: Krueger

 

 

Wissenswertes in Buchform

Krueger, Olaf Konstantin. Die Tivoli Eissport- und Squashhallen Aachen. Rundgang durch eine Sport-, Frei-
zeit- und Kommunikationsstätte. Aachen: Klinkenberg, 2001. - 100 S. ISBN 3-934318-25-8. 15 EUR.

 

 

EHal-Buch Krueger 2001; 15 EUR

 

 

Verfasst in Deutsch mit englischer und französischer ▄bersetzung des Prologs sowie der Geleitworte/Refe-
renzen wichtiger kommunaler und nationaler Personen des öffentli-
chen Lebens, u. a. der deutschen Bundesministerin für Gesundheit, Frau Ulla Schmidt.

Buchpräsentation mit Oberbürger-
meister Dr. Jürgen Linden im Aachener Rathaus am 22. März 2002. Buch online bestellen